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next generation media

next generation media Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Frau, die blinzelt (nicht von inhaltlicher Relevanz!)

next generation media

Vernetzte Arbeits- und Lebenswelten - das intelligente Zusammenspiel von Mensch und Technik ist eine zentrale Vision unserer Zeit. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat das Programm next generation media ins Leben gerufen, um dieses Ziel durch gemeinschaftliche Forschung voranzutreiben, neue Technologien und Prozesse zu entwickeln und zu erproben sowie internationale Standards zu schaffen.

In einem 2004 gestarteten Auswahlwettbewerb haben sich 11 Projekte qualifiziert, die von über 70 Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen getragen werden. In den vier Innovationsfeldern Konsumelektronik, Logistiknetze, Produktionsanlagen und Gesundheitsversorgung entwickeln sie in übergreifender Zusammenarbeit "Leuchttürme" einer kommenden Technologie, die maßgeblich zur Stärkung der internationalen Konkurrenzfähigkeit Deutschlands beitragen.

Die Projekte werden für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit insgesamt ca. 40 Mio Euro gefördert. Einschließlich des Eigenanteils der Unternehmen stimuliert das BMWi damit ein Investitionsvolumen von ca. 100 Mio Euro für zukunftsweisende Anwendungen.

Innovationsfeld Konsumelektronik

 Menschen vor einem TV-Gerät (nicht von inhaltlicher Relevanz!)

Radio, TV, Internet, Telefon, Feuermelder, Heizung, Herd und Kühlschrank: Bisher alles getrennte technische Geräte. Die zentrale Frage: Wie kann man diese Vielfalt in einer personalisierten Wohnumgebung vernetzen? Denn in der Zukunft wird es eine Verknüpfung unterschiedlicher Lebens- und Funktionsbereiche geben: Intelligente Haussysteme steuern Heizung und Fensterläden nach dem Sonnenstand, geben für den schnellen Einkauf den Inhalt des Kühlschranks ans Handy durch, liefern den neuesten Spielfilm direkt auf das gewünschte Endgerät, ergänzt um das "Making of" aus dem Internet.

Das Programm next generation media fördert im Innovationsfeld Konsumelektronik daher übergreifende Konzepte, die unabhängig von Hersteller und verwendeter Technologie eine einheitliche Bedienung und Steuerung ermöglichen werden. Die vielversprechende Ansätze greifen auf bereits etablierte Standards zurück und entwicklen aktuelle Vernetzungslösungen, wie z.B. die drahtlose Kommunikation, weiter. Auf diese Weise entsteht eine neue Form der Nutzerorientierung, bei der die Anwender im Vordergrund stehen.

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