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LOEWE

LOEWE (Logo)

Kurzporträt von Loewe

Loewe ist auf dem Weg zum führenden Anbieter für Premium-Home-Cinema-Lösungen in Europa. Entscheidend für den Erfolg des Unternehmens ist die Kombination von HighTech, Design, Qualität und Bedienerfreundlichkeit. Die Produkte bestechen durch klare, präzise und elegante Formen, die ihre Ausstrahlung auf lange Zeit behalten und bereits mit über 170 Designpreisen aus dem In- und Ausland ausgezeichnet wurden.

Ob Fernsehgeräte, DVD-Recorder, Harddisk-Recorder, HiFi-Anlagen und Lautsprecher: Loewe Geräte werden immer individueller und können in Technik und Design nach persönlichen Vorgaben konfiguriert werden. Im Verbund werden sie zudem zur kompletten Home-Cinema-Systemlösung, deren Komponenten technisch und gestalterisch perfekt harmonieren.

Grundlage und wesentliche Stärke von Loewe ist die faszinierende Marke. Kernwerte der Marke sind beeindruckender Minimalismus, sinnvoller Fortschritt und exklusives Erleben. Diese Werte prägen sowohl das Sortiment als auch die Kommunikation des Unternehmens.

Die Geschichte der Loewe AG beginnt 1923 in einer von Forscher und Unternehmer Dr. Siegmund Loewe gegründeten Radiowerkstatt in Berlin. Pioniergeist und Innovationen prägen die Firma von Beginn an. Bereits 1931 macht sie durch die Vorstellung des weltweit ersten elektronischen Fernsehers auf sich aufmerksam. Weitere Meilensteine auf dem Weg zum Erfolg: erstes Cassetten-Tonbandgerät 1951, erster europäischer Videorecorder 1961, die Präsentation des ersten europäischen Stereofernsehers im Jahr 1981 und die Entwicklung des "Art 1", der ab 1985 eine neue design- und technikorientierte Fernsehergeneration einleitet.

Am Firmensitz in Kronach arbeiten 1.000 Personen, allein 120 davon als Ingenieure und Techniker in den Entwicklungsabteilungen und Labors. Die Vorteile eines Unternehmens mittlerer Größe nutzt Loewe konsequent: kurze Entscheidungswege, Flexibilität in der Produktentwicklung und Fertigung sowie die Leistungsbereitschaft einer miteinander verbundenen überschaubaren Belegschaft.

1999 war ein besonderes Jahr in der Unternehmensgeschichte: Loewe ging an die Börse. Im Geschäftsjahr 2006 lag der Loewe Umsatz bei 341 Mio. Euro* das EBIT bei 13,2 Mio. Euro*. (* vorläufige Zahlen)

International ist Loewe in 50 Ländern der Erde präsent. Über 50 Prozent des Umsatzes wird im europäischen Ausland und in Übersee erwirtschaftet.

LOEWE in WiMAC@home

Loewe wird als Kernpunkt des WiMAC-Heimnetzwerkes einen Demonstrator eines iDTV (integriertes digitales TV-Gerät) entwickeln.

Dabei soll ein „klassisches“ TV-Gerät um die Funktionalität eines Digital Home Renderers (DHR) und eines Digital Home Servers (DHS) entsprechend der DLNA-Spezifikation erweitert werden. Auf dem Server kann beliebiger Multimediacontent abgelegt werden, der von allen Netzwerkclients abgerufen werden kann. Als Quelle für diesen Content dienen vorwiegend die integrierten DVB-Tuner bzw. der integrierte DVB-Receiver; der Content auch in hochauflösender Qualität (HD-TV) empfangen und verarbeiten kann.

In weiteren Ausbaustufen sollen auch Inhalte von anderen Netzwerk-Geräten auf dem Server speicherbar sein, die diese Inhalte stationär gespeichert haben oder Zugänge zu externen Quellen wie das Internet bereitstellen.

Das Loewe iDTV verfügt über typische Hardwarekomponenten der Consumer-Elektronik mit der im Vergleich zu einer PC-Architektur geringeren Performance. Es dient als zentrale Entwicklungsplattform für die Evaluierung der Hardware- und Middlewarekomponenten der Projektpartner um die Erprobung aller Teilkomponenten unter realistischen Bedingungen eines Embedded Systems der Consumer-Elektronik durchführen zu können.

Unter anderem wird das iDTV folgende Komponenten und Features enthalten:

  • Es ermöglicht eine Abspeicherung und Verteilung beliebiger Multimediainhalte im MPEG4- sowie auch im MPEG2-Format um die Kompatibilität zum DLNA-Standard zu wahren.
  • Für die Abspeicherung der Inhalte wird das MXF-Metadatenformat zur Integration von Zusatzinformationen - wie Zugriffsrechten - und zur zeitversetzten Darstellung interaktiver Inhalte (MHP) verwendet.
  • Es besitzt eine Implementierung des im Projekt zu entwickelnden DRM-Systems mit einem Lizenzmanagement zur Aufzeichnung, Wiedergabe und Verteilung von geschützten Premiuminhalten.
  • Es ermöglicht die Umschlüsselung probrietärer Verschlüsselungssysteme in ein einheitliches, von den Content-Eigentümern akzeptiertes, System und die Wiederverschlüsselung von Streamingdaten für die Verteilung im Heimnetz.
  • Es beinhaltet Implementierungen der UPnP-Komponenten Mediaserver-HDR, Mediaserver-Tuner, Mediarenderer und Controlpoint zur Steuerung des iDTV und der im WiMAC-Netz vorhandenen Netzwerkteilnehmer.
  • Weiterhin beinhaltet es ein Gateway zum WiMAC-Homeautomation-Subnetz. Dazu werden im iDTV ein „UPnP-Homeautomationserver“ und ein physikalisches Interface zu dem Konnex-Netzwerk integriert, welche die Bedienung aller Homeautomation-Geräte UPnP-konform im gesamten Netzwerk ermöglichen.
  • Als Applikation der RFID-Technologie im Multimediabereich verfügt das iDTV über RFID-Interfaces sowohl im iDTV selbst als auch in der Fernbedienung zur Erkennung von Personen, zum Starten kontextabhängiger Komfortfeatures und zur Überprüfung der Nutzerrechte an beliebigen Inhalten.

Weiterhin wird Loewe zwei drahtlose Netzwerkclients entwickeln, die exemplarisch als zwei Varianten von portablen Netzwerk-TV-Geräten dienen. Diese beiden Geräte werden keine eigenen Tuner besitzen, sondern sollen ausschließlich ihre AV-Inhalte drahtlos von Servern beziehen, die im Netzwerk vorhanden sind.

Dies wird einmal ein „fullfeatured“ TV-Client sein, der einen möglichst großen Funktionsumfang bieten wird und völlig dem DLNA-Standard entspricht. Dieser wird auch die Darstellung von hochauflösendem Content (HD-TV) ermöglichen.

Daneben wird im Hinblick auf kurzfristige Vermarktbarkeit ein reduzierter „lowend“ Client entwickelt der sich als preisgünstiges portables Device auf die Darstellung von freien Audio- und Videoinhalten beschränkt. Damit soll untersucht werden, wie Geräte in das Netzwerk integriert werden können, die nicht im vollen Umfang der DLNA Norm entsprechen und somit zur Bedienung die Unterstützung eines DLNA-Devices wie z.B. des iDTV benötigen.

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