Das Institut für Rundfunktechnik GmbH (IRT) ist das Forschungs- und Entwicklungsinstitut der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich und in der Schweiz. Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeiten des IRT liegt in der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer, vor allem digitaler Systeme sowie deren Standardisierung. Das IRT arbeitete in der Vergangenheit an einer Vielzahl von geförderten Forschungsprojekten mit.
Das IRT ist höchst effektiv in den internationalen Standardisierungsgremien tätig und stellt auch Vorsitzende verschiedener Arbeitsgruppen wie z. B. den deutschen Vorsitz der SMPTE. Details zu den Förderprojekten, an denen das IRT beteiligt ist, sind auf der Homepage des IRT nachzulesen. Eine detaillierte Darstellung der Produkte und Dienstleistungen des IRT ist hier ebenfalls zu finden. Interne Projekte sind den Geschäftsfeldern „Ton und Online“, „Fernsehen“ und „Programmverbreitung“ zugeordnet, die jeweils über eigene Webseiten verfügen.
Im Projekt WiMAC@home entwickelt das Institut für Rundfunktechnik GmbH (IRT) DLNA-kompatible Komponenten zur Speicherung und zum Transport audiovisueller interaktiver Inhalte. Besonderer Fokus des Teilvorhabens „Interactive TV“ liegt in der Unterstützung des Systems von rundfunkrelevanten Standards und Formaten wie DVB-MHP und MXF.
Das IRT bringt seine Kompetenz auf dem Gebiet des interaktiven Fernsehens und der digitalen Netztechnik ein und baut diese im Bereich multimedialer Heimnetze weiter aus. Ausgehend vom Versorgungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss die Qualität der gesamten Übertragungskette vom Anbieter bis zum Endkunden sichergestellt werden. Eine isolierte Betrachtung des klassischen Übertragungskanals reicht im digitalen vernetzten Rundfunkszenario mit zunehmender Verbreitung von WLAN- und DSL-Zugangstechnologien nicht mehr aus. Daher soll mit WiMAC@home auch die hochwertige und diskriminierungsfreie Weiterverteilung im privaten Heimnetz sichergestellt werden.
Dazu gilt es, effiziente Codierverfahren zu untersuchen und geeignete DRM-Systeme auszuwählen. Für den Transport der codierten AV-Inhalte über das IP-basierte Heimnetzwerk werden HTTP- und RTP-basierte Transportprotokolle evaluiert. Ein weiteres Teilziel ist die Portierung für den Heimbereich geeigneter Komponenten aus dem standardisierten MXF-Fileformat auf die Zielplattform iDTV, die im Vorhaben vom Partner Loewe entwickelt wird. Außerdem muss eine einfache Bedienbarkeit der Endgeräte beim Konsum klassischer Rundfunkprogramme sowie interaktiver Dienste sichergestellt werden. Verwendete Nutzerszenarios und Mensch-Maschine-Schnittstellen sollen hierzu hinsichtlich der Konvergenz der IT-, Mobile- und Rundfunkwelt angepasst werden.
Um ein Maximum an Interoperabilität im Endgerätemarkt zu erreichen, bringt das IRT die Belange von WiMAC@home neben der DLNA in den entsprechenden Arbeitsgruppen der Standardisierungsgremien von DVB und MPEG mit ein. Dabei wird eine Harmonisierung technischer und kommerzieller Anforderungen der unterschiedlichen Interessengruppen im europäischen Rahmen angestrebt.
Ziele in Stichpunkten:
Produkt-Whitepapers
Kolloquien